Entstehung | Gründungsversammlung | Entwicklung | Würdenträger


Die Geschichtes des SC Schliern seit seiner Zeugung und Geburt in den Jahren 1969 - 1970 bis zum Jubilärumsjahr 2010 wurde von Mitgliedern des Vereins [Autoren einfügen] rekonstruiert. Auf die einzelnen Abschnitte sowie eine Liste aller Würdenträger können Sie über die Links zu Beginn des Dokuments zugreifen. Viel Spass beim Lesen!

1. Entstehung Top

Ganz zufällig trafen sich im November 1969 Heiny Kehrwand und Heinz Sommerhalder im damaligen "Tea Room" Dörfli bei einer Tasse Kaffee und plauderten über Gott und die Welt. Dass dabei auch der Neubau der Schulanlage Blindenmoos mit seiner Sportanlage zur Sprache kam, war dann allerdings nicht mehr ganz Zufall. Beide trieben in verschiedenen Vereinen in Bern ihren Neigungssport und so ergab es sich fast von selbst dass die Möglichkeit der Gründung eines Sportvereins in Schliern plötzlich zum Thema wurde. Man setzte sich erneut zusammen und besprach das weitere Vorgehen. Zuerst war einmal das Interesse der Bevölkerung abzuklären und natürlich mussten auch noch einige unternehmungsfreudige Mitinitianten gefunden werden. Es wurde gleich ein Fragebogen aufgestellt, aus dem auch ersichtlich sein sollte, wer zur Mitarbeit bereit war. Dieses Formular wurde in alle Briefkästen von Schliern verteilt und die Reaktion abgewartet. Und siehe da, sie blieb nicht aus. 47 Personen (z.T. Familien) reagierten spontan, 15 davon waren auch bereit mitzuhelfen und so konnte die erste konstitutionierende Sitzung am 5. Februar 1970 einberufen werden.

Die zwei Initianten hatten in der Zwischenzeit nach Vorlagen des ETV und anderer Turnvereine Statuten zusammengestellt und konnten diese an der 1. Sitzung zur Diskussion auflegen Auch eine Verbandszugehörigkeit der Jugend sowie deren Versicherung waren bereits abgeklärt, von der Schulabteilung lag ein Bericht über die Möglichkeiten der Turnhallenbenützung vor.An einer 2. Sitzung wurden weitere Einzelheiten wie vorgesehene Turnabende, Beiträge, mögliche Vorstandszusammenstellung sowie die Beschaffung von Turnmaterial besprochen. Die Gründungsversammlung wurde auf den 16. März 1970 angesetzt - mit einem Flugblatt in sämtlichen Briefkästen von Schliern wurde die Bevölkerung dazu eingeladen.

2. Gründungsversammlung 16. März 1970 Top

An der Gründungsversammlung mit 50 Personen wurde der 1. Vorstand bestehend aus dem Präsidenten Kehrwand Heiny, der Vice-Präsidentin Müller Rita, dem Sekretär Sommerhalder Heinz, dem Kassier Schad Hansruedi, dem Materialwert Lüthi Toni und den Leiterinnen und Leiter für die Damen Jeitziner Isabelle, Mädchen Bohren Liselotte, Männer: Bohren Gottfried und Knaben: Brantschen Georges gewählt. Die vorbereiteten Statuten wurden ohne Änderungen gutgeheissen und auch die Beiträge von 20.- Franken für Aktive, 8.- Fr. für Passive und 4.- Fr. für die Jugend (Versicherung inbegriffen) fanden die Anwesenden als gerechtfertigt. Die Hallenbelegung für Dienstag und Donnerstag stiess auf Widerstand (Konkurrenzierung der Musikgesellschaft) so
dass man sich auf Montag und Mittwoch einigte.

3. Entwicklung über die Jahre 1970 - 2010 Top

1970
Noch vor der 1. Turnstunde - durch Bauverzögerungen um Monate auf den 3. November hinausgeschoben - wurden an 3 Vorstandssitzungen verschiedene Geschäfte bereinigt. So musste, eben durch diese Verzögerung, auf den Jahresbeitrag verzichtet werden. Man beschloss pro Abend 1.- Franken zu verlangen. Zur Beschaffung von Turnmaterial wurden Anteilscheine a 10.- Fr. verkauft, was runde 1'000.- Franken einbrachte. Turnbeginn: Montag 3. November 1970: 43 Frauen /26 Männer / 50 Mädchen / 40 Knaben, das sind die Zahlen der Teilnehmer an der jeweiligen ersten Turnstunde. Sensationell! Diese Teilnehmerzahlen zwangen uns die Mädchen und Knaben in je zwei Riegen einzuteilen, was wiederum zwei neue Leiterinnen benötigte und somit auch zwei Vorstandsmitglieder mehr brachte. F. Linder und K. Streit konnten als Sofortlösung gefunden werden.
1971
An der 1. Hauptversammlung vom 22.1.1971 (71 Teilnehmer) war der Mitgliederbestand bereits auf 115 Aktive und 107 Jugendliche geklettert. Schon im Februar musste wegen grossen Beteiligung am Freitag eine zweite Damenriege eröffnet werden. (Leitung R. Müller) Das erste Jugendskirennen am Bubenberg fiel dem schlechten Wetter ebenso zum Opfer wie die geplante Skitour über die Lötschenlücke. Dafür fand am Auffahrtstag erstmals ein Familienausflug mit Kind und Kegel statt. Eine erste wunderbare Bergwanderung Engstligenalp - Kindbettipass - Rote Kumme - Stock - Kandersteg diente auch dem Kontakt innerhalb des Vereins. Für die 75 Mädchen musste eine dritte Riege eröffnet werden (Leitung B. Mosimann). Bei den Knaben löste J. Zeindler F. Linder ab. Dank der Verbandszugehörigkeit konnten 20 Knaben im Herbst erstmals am Mittelländischen Jugendriegentag teilnehmen, mit Erfolg übrigens. Von den Leitern wurden verschiedene Kurse besucht, so unter anderem auch für Jugend + Sport. Für die Leiterinnen der Mädchenriegen gab es leider noch keine Einladungen vom Verband. Da die Erwachsenen keinem Verband angehörten, musste der SCS die Leiterausbildung selber an die Hand nehmen. Im Dezember führte der Verein sein erstes Lotto im Restaurant Dörfli durch.
1972
Bedingt durch den Wegzug von Schliern schieden die Vorstandsmitglieder H. Sommerhalder, HR. Schad, L. + G. Bohren aus der Leitung aus. An ihre Stelle wurden gewählt - 1. Burtscher als Kassier, HR. Remund als Sekretär, P. Schweizer als Leiter Männer und M. Hofer als Mädchenriegenleiterin. Aus dem Tätigkeitsprogramm seien nur die "New's" erwähnt, 1. Jugendskirennen am Bubenberg mit 120 Kindern, Teilnahme an den Quer's durch Bern und Schwarzenburg, 40 einheitlich gekleidete Teilnehmer mit Vereinsabzeichen am Mitteil. Jugendriegentag (13 Auszeichnungen), Filmabend mit turnerischen Darbietungen und Bildung einer Jugend + Sportgruppe mit 15 Teilnehmern. Dadurch wurde eine 3. Knabenriege nötig (Leitung W. Rutishauser), alles unter dem Motto "die Jugend ist unsere Zukunft". Die Aktiven beteiligten sich nebst den normalen Tätigkeiten erstmals an einem Dorftest, welches pro Verein einen Reingewinn von Fr. 742.35 abwarf. Der Vorstand diskutierte eine Umstrukturierung durch Bildung einer Technischen Kommission, konnte sich aber nicht durchsetzen. Weiter konnte bei Linder Discount ein öffentliche Schaukasten eingerichtet werden, 470.- nicht zurückgeforderte Franken aus Anteilscheinen wurden in einem Standartenfond angelegt und gleichzeitig fand ein Entwurf für eben diese Standarte Gnade vor dem Vorstand.
1973
Die Mitgliederzahl stieg in der Zwischenzeit auf 119 Aktive (73 Frauen I 46 Männer) bei der Jugend sogar auf 178 (86 Mädchen I 92 Knaben incl. J+S). G. Brantschen wird neu Vice-Präsident, gleichzeitig J+S Leiter. Ein Verbandsbeitritt war weiterhin von der Mehrheit des Vorstandes nicht erwünscht. Dafür wurde der SCS Mitglied des Ortsvereins und auch die Beschaffung der Standarte war ein aktuelles Thema. Zudem gab es im Herbst ein Sportfest mit den Postdiensten der PTT, was wiederum eine Bereicherung des Programms bedeutete. Bei der Jugend war speziell das Skilager und die 2 Kategoriensiege am Quer durch Schwarzenburg zu vermerken, aber vor allem die Teilnahme von 50 neu eingekleideten Mädchen am 50-Jahr Jubiläum des SFTV wusste zu gefallen.
1974
Infolge Wegzug musste R. Müller als Leiterin der Freitag-Damen durch A. Herzog ersetzt werden und H. Aeschimann übernahm neu eine Mädchenriege. Die Übergabe einer Standarte war eingeplant in ein Dorffest, das dann leider wegen Terminkollisionen wieder abgesagt werden musste. Dadurch fand dieser feierliche Akt etwas bescheiden am 14. Juni in der Turnhalle statt. Die Schlierner Vereine Musikgesellschaft, Gemischter Chor und Schützengesellschaft standen dabei Paten. Erfreulich war die Beteiligung von 53 Personen an der Herbstwanderung in den Jura. Erstmals wurde auch der SCS zum Vorständewettkampf der Könizer Vereine eingeladen, wo gleich ein feiner 2. Rang resultierte. Eine intensive Werbung brachte dem Verein 30 Passivmitglieder. Zu den bereits traditionellen Anlässen der Jugend kam neu die Teilnahme von 2 Mädchenmannschaften am Quer durch Bern, und der Auftritt am Jubiläum 100 Jahre Schützen Schliern bot dem ses die Möglichkeit sich bei einem Paten zu bedanken. Die 45 Knaben am Mitteil. Jugendriegentag bedeuteten auch Rekord.
1975
Erstmals organisierte der SCS einen Orientierungslauf. 50 Teilnehmer waren ein schöner Erfolg. Die Betreuung des Bierkellers, wie auch Auftritte im Unterhaltungsprogram am Dorffest vom 23./24. August, PTT - Sportfest, eine verregnete Herbstwanderung (auch als "Wirtschaftsförderung" bezeichnet) und Werbung in eigener Sache - für eine neue Turnhalle - waren nebst der traditionellen Tätigkeit die Hauptpunkte. Im J+S wurde eine gemischte Gruppe Mädchen und Knaben gebildet um freie Kapazitäten in der Halle zu bekommen. Dafür konnten jetzt auch die 1. und 2. Klässler mit Turnen beginnen. Der Antrag, wegen zu grosser Teilnehmerzahl im Männerturnen einen Aufnahmestop zu verfügen fand leider beim Vorstand eine Mehrheit. Dieser Entscheid schaffte uns nicht nur Freunde, wurden wir doch zu unrecht als "Herrenclub" bezeichnet, der seine Mitglieder auslesen möchte. Einmal mehr wurde wieder über einen Verbandsbeitritt debattiert, hätten wir damit doch auch eine Ausbildungsmöglichkeit für unsere Leiterinnen bekommen, aber die Zeit dafür war noch nicht reif. Im Vorstand übernahm F. Zuber den Posten als Materialverwalter / Protokollführer und A. Hubacher betreute neu die kleinen Knaben.
1976
Die Mitgliederzahl stieg in der Zwischenzeit auf 127 Aktive, 65 Passive und 176 Kinder. Kein Wunder, wenn am Jugendskirennen 140 den Bubenberg hinunterrutschten und 87 am Jugendschlussturnen mitmachten. Auch am 1. Mitteil. Mädchenturntag machte sich der Aufschwung mit ausgezeichneten Resultaten bemerkbar gab es doch nebst einem Sieg in der Pendelstaffette auch noch je einen 2., 5. und 6. Einzelrang zu verzeichnen. Siege beim Quer durch Schwarzenburg waren für Mädchen und Knaben schon fast selbstverständlich. Bei den Aktiven war plötzlich Abendskifahren in Ryffenmatt gefragt und nicht weniger als 23 Männer marschierten am Murten-Gedenktag ihre 36 Km tapfer mit. "Blattere" - ein gespendetes Fass Bier und für jeden ein Diplom - waren die Ausbeute. Frau Lüthi vom Bubenberg spendete für das Jugendskirennen 200 Startnummern und 4 Kategorien-Wanderpreise. Bleiben noch die Mutationen im Vorstand, wo A. Häubi und E. Schär Mädchenriegen übernahmen.
1977
Nach sieben fetten Jahren ist zum Glück der Einbruch nicht erfolgt. Lediglich bei der Jugend war leider ein Rückgang zu verzeichnen. Trotzdem bedeuteten die 183 Kinder am Jugendskirennen einen neuen Rekord. Die dabei erstmals angewandte elektronische Zeitmessung beruhigte die ewigen Zweifler. Am Dorftest vom 11.112. Juni konnte auch der SCS mit der Betreuung des Bierkellers und der "Chefi" seinen Beitrag leisten, nebst den Auftritten verschiedener Riegen. Ein Höhepunkt war sicher die Organisation des Vorständewettkampfes in Schliern (mit scharfem Pistolenschiessen), die vielen Komplimente haben uns wirklich gefreut. Im Vorstand übernahm W. Burri den J+S, H. Kehrwand leitete neu eine Jugendriege und Erika Ruh eine Mädchenriege.
1978
Dieses war endlich ein ruhiges Jahr. Neben den vielleicht 10 traditionellen Anlässen wäre eigentlich nur der feine 4. Rang unserer Knaben am Quer durch Bern zu erwähnen wie auch die 11 Diplome des Mitteil. Jugendriegentages. 176 Teilnehmer am Jugendskirennen haben bewiesen, wie beliebt solche Veranstaltungen sind. Ein weiterer Versuch zur Bildung einer Technischen Kommission und damit einer Reduktion des Vorstandes scheiterte erneut, da eben die "Techniker" zu stark vertreten waren.
1979
Als neuer Vice-Präsident kommt F. Ruh in den Vorstand und W. Jeitziner führt neu die Kasse. J. Zürcher übernimmt die Kleinsten. Die Standarte wird beim Empfang der Schützen vom Eidg. Fest in Luzern, erstmals ausserhalb der Jugendriege eingesetzt. Eine Besprechung mit dem Elternclub betreffend eine Zusammenarbeit im MUKI Turnen bringt den Teilnehmerinnen eine gewaltige Verbilligung. Die Hauptaufgabe ist aber eindeutig eine Neustrukturierung des Vereins. Die Frauen - Männer - Mädchen - und Kabengruppen erhalten neu je eine Vertreterin oder einen Vertreter. Damit das auch spielen konnte bedurfte es Pflichten hefte, die ebenso ausgearbeitet werden mussten, wie auch die Statuten anzupassen waren. Auch wurden die ersten Ideen für eine Jubiläumsfeier 10 Jahre SCS verarbeitet.
1980 - Jubiläumsjahr
An der Jubiläums - Hauptversammlung "10 Jahre SCS" erschienen nicht weniger als 106 Mitglieder. Der abtretende Präsident H. Kehrwand wurde für seine Verdienste um die Gründung und den Aufbau des Sportclubs zum 1. Ehrenmitglied ernannt. Durch die neue Führungsstruktur verkleinerte sich der Vorstand auf den Stand der Gründungsversammlung und gleichzeitig wurde das Gleichgewicht zwischen Administration und Technik wieder hergestellt. Sehr erfreulich war die Tatsache, dass die Beiträge während 10 Jahren gleich gehalten werden konnten. Die Mitgliederbestände mit 136 Aktiven, genau 100 Passiven und 102 Kindern zeigten eine gesunde Vereinsbasis an. Nach 10 Jahren Präsidentenschaft übergab Heini Kehrwand sein Amt an Fritz Ruh, der das letzte Jahr als
Vizepräsident fungiert hatte. Der Neue Vorstand setzte sich zusammen aus: Präsident Ruh Fritz, Vizepräsident Zuber Franz, Kassier Jeitziner Wendelin, Sekretär Remund Hansrued, Beisitzer / Material Häubi Marcel, Vertreterin Frauen Herzog Annette, Vertreter Männer Braunschweiler Hansruedi, Vertreterin Mädchen Zürcher Jeannette, Vertreter Knaben Hofer Roland. Im Verlaufe des Jahres fanden verschiedene Jubiläumsanlässe statt: Im Januar trafen sich die Sportclübler im Restaurant Kreuz zu einem "Jubiläumschränzli" . Am 14./15. Juli organisierte der SCS einen Marsch unter dem Motto "Quer dür d'Schwiiz" für die gesamte Schlierner Bevölkerung. JedeR Teilnehmerln musste dabei 14 km bewältigen, um z.B. von Romanshorn nach Genf oder von Lugano nach Basel zu gelangen. Die bewältigten Strecken wurden laufend auf einer grossen Vogelschaukarte aufgezeichnet. Knapp 400 Wanderer legten insgesamt 5000 km zurück. Weiter fand ein "Jubiläumsraclette" in der "Tüfelschuchi" in Schliern statt, sowie ein Fussballspiel der Sportclübler gegen die Lehrerschaft von Schliern. Die übrigen Anlässe wie etwa das Jugenschlussturnen, der Familienausflug an die Ruchmühle bei der Sense, der Vorständewettkampf, das Lotto, etc. fanden wie in den zurückliegenden Jahren ebenfalls statt. Ein weiterer wichtiger Punkt im Leben des Vereins war die Neuorganisation des Vorstandes; es waren nun nicht mehr automatisch alle Riegenleiterinnen im Vorstand vertreten. Damit die Riegen ihre Anliegen nach wie vor in den Vorstand hineinbringen konnten, wurden je einE Vertreterln der Damen, Männer, Mädchen und Knaben in dieses Gremium gewählt.
1981
In einer Vorstandssitzung im Juni wurde über ein Ausbildungskonzept für die Riegenleiterinnen, sowie ein weiteres Mal über einen eventuellen Verbandsbeitritt diskutiert. Die Weiterbildung wäre im Rahmen eines Verbandsbeitrittes eher gewährleistet. Bis anhin wurde die Ausbildung der Leiterinnen dadurch gefördert, dass ein sogenanntes "Kaderturnen" durchgeführt wurde. Ein ausgebildeter Turner kam nach Schliern in die Turnhalle und bot allen lernwilligen Riegenleiterinnen eine Fortbildung an. Dennoch wäre der Verbandsbeitritt in dieser Beziehung als Vorteil zu werten, da die Verbände in regelmässigen Abständen immer wieder Grundausbildung und Fortbildung in verschiedenen turnerischen Gebieten anboten. Neu im Veranstaltungskalender fand in diesem Jahr ein Skiwochenende auf der "Mägisalp" statt. Robert Häberli verwöhnte die Gäste kulinarisch. Es wurde allgemein als gelungener Anlass betrachtet und für das nächste Jahr wiederum eingeplant.
1982
In diesem Jahr wurde das Restaurant Kreuz abgerissen, dessen Saal dem Sportclub bisher als Versammlungs- und Vereinslokal gedient hatte. Man musste also nach Alternativen Ausschau halten. Zusammen mit anderen Schlierner Vereinen setzte man sich für die baldige Errichtung eines neuen Saales ein. Schon damals war die Rede vom Umbau des Murihauses, aber das konnte noch Jahre dauern (dauerte es ja dann auch!). Die Gemeinde antwortete sehr ausweichend auf den Antrag, gab keine direkte Auskunft; bis das Dorf und die Vereine vor Tatsachen gestellt wurden, Das Kreuz war weg. So fand im Februar das "Chränzli" das erste Mal nicht mehr in Schliern statt, sondern in Gasel. Als Ausweichlösung hatte man den Saal in Gasel gemietet, mit der Hoffnung, dass das Nachbarsdorf für die Vereinsmitglieder nicht allzu weit entfernt schien. Es zeigte sich jedoch, dass es einen Einfluss auf die Teilnehmerzahl hatte, es nahmen bei weitem nicht so viele Personen teil, wie in den letzten Jahren im Kreuz. Aber an neue Dinge muss man sich immer zuerst gewöhnen.
1983-1984
Das Jahr 1993 war ein ruhiges Vereinsjahr; alles lief im gewohnten Rahmen. Die geplanten Aktivitäten konnten (abgesehen vom Jugenskirennen, das wegen Schneemangels nicht stattfand) alle durchgeführt werden. An der Hauptversammlung 1994 stellte Armin Hubacher den Antrag, ein Volleyballturnier für die Sportclubmitglieder in den Frühlingsferien zu organisieren. Dieser Antrag wurde von der Versammlung angenommen und so fand in diesem Jahr, leider nicht in Schliern, das erste Volleyball-Turnier des Sportclubs statt. Über 40 Clubmitglieder nahmen an dem von Armin glänzend organisierten Turnier in Oberscherli teil, wie den Clubnachrichten entnommen werden konnte. Auch im administrativen Bereich ging in diesem Jahr wieder Einiges. Da die Statuten nicht mehr den Bedürfnissen zu entsprechen schienen, bildete man eine Arbeitsgruppe, die eine Generalrevision erarbeiten und der Hauptversammlung vorlegen sollte.
1985
An der Hauptversammlung legte die Arbeitsgruppe für die Revision der Statuten einen Entwurf, sowie ein neues Organigramm vor. Im November konnte die neue Turnhalle in Schliern bezogen werden, was natürlich zu einigen Änderungen führte. Neu fand nun ein Turnen für Jedermann, unter der Leitung von Paul Schweizer, statt. Ab Mitte November konnte am Freitagabend ein Spielabend abgehalten werden und die Damenriege vom Montag teilte sich (ebenfalls ab Mitte November) auf. Der Wunsch wurde geäussert, dass sich die beiden Riegen gemeinsam arrangierten, wenn eine der beiden Hallen geschlossen wäre. Auch für die Männer bestand nun grundsätzlich die Möglichkeit, ihre Riege nach Bedarf aufzuteilen.
1986
Dieses Jahr kann durchaus als das zweitwichtigste Jahr seit der Gründung des Vereins betrachtet werden, da der Schritt für den Beitritt in die Verbände des MTV (Mittelländischer Turnverband) und MFTV (Mittelländischer Frauenturnverband) vorbereitet und ausgeführt wurde. In den letzten 16 Jahren war der Sportclub massiv angewachsen. Dies hing natürlich mit der rasanten Entwicklung von dem "ehemaligen" Dorf Schliern zusammen. "Ehemalig", weil es sich schon lange von einem Dorf zu einem Vorstadtort entwickelt hatte. Schliern war früher ein Bauerndorf gewesen, ein paar wenige Häuser bildeten das Zentrum des Dorfes. Ein Treffpunkt für alle Schlierner war das Restaurant Kreuz gewesen, an dessen Stelle In der Zwischenzeit der Froschweg entstanden war - aus der Sicht des Vereins natürlich auch eine positive Komponente, da viele Familien in die neuen Häusern einziehen würden und somit potentielle neue Mitglieder da waren. Prompt stieg die Mitgliederzahl 1986 das erste Mal auf über 200 an. Wie bereits erwähnt, war Ende des letzten Jahres der Bau der neuen Turnhalle fertig gestellt worden und sie wurde bereits rege benützt. Neue Kapazität schafft aber immer auch Probleme. Der Gemeinde. Köniz wurde der Antrag gestellt, beide Turnhallen am Montag-, Mlttwoch- und Freitagabend dem Sportclub zur Verfügung zu stellen. Dies wurde von der Gemeinde bewilligt. Nun hatte man zwar die Hallen, aber nicht zu allen Zeiten war von Anfang an ein Turnangebot vorhanden. Man hielt Ausschau nach Leuten, die eine Riege leiten würden. Auch für neue Ideen war man offen. Für den Freitagabend entstand nun das Problem, einen Leiter oder eine Leiterin zu finden, der/die sich fest engagieren wollten. Deshalb wurde die folgende Lösung vorgeschlagen: entweder man gab der Gemeinde eine Spielstunde an (man muss der Gemeinde eine Hallenbelegung. mit Bezeichnung der Turnstunde angeben), oder überliess den Abend Wieder der Gemeinde, damit er anderweitig genutzt werden konnte.
Dieser Spielabend machte natürlich alle "gluschtig", viele spielten sehr gerne. Nun war die Situation aber die, dass dieser Anlass zu einer Zelt stattfand, an der nicht alle Mitglieder des Vereines teilnehmen konnten, da zur selben Zeit die Damenriege ihre Turnstunden in der alten Turnhalle abhielten. Dadurch fühlten sich diese Turnerinnen verständlicherweise benachteiligt. Demzufolge stellten sie an der Hauptversammlung, im Januar 1986 folgenden Antrag, den 19 Frauen gemeinsam stellten: "die neu eingeführte Spielriege 1986 nicht mehr so zu legen, dass sie gleichzeitig mit einer bereits bestehenden Riege zusammenfällt." Im Vorstand war man sich einig, dass man nicht freiwillig auf bewilligte Turnstunden verzichten würde, sofern eine vernünftige Anzahl von Turnwilligen für den entsprechenden Abend vorhanden war. Aufgrund dieser Überlegungen stellte der Präsident einen Gegenantrag: Er schlug vor, den Antrag der Damenriege in dieser Form abzulehnen versprach aber gleichzeitig, dass der Vorstand zusammen mit den Riegenleiterinnen eine Lösung suchen würde.
Ausserordentliche Hauptversammlung 16. Juni 1986
An dieser ausserordentlichen Versammlung ging es um die Revision der Statuten, die die Statutenrevisionsgruppe vorbereitet hatte. Die erwähnte Arbeitsgruppe war an der ordentlichen Hauptversammlung vom 23. Januar 1984 mit acht Mitgliedern gewählt worden. Die Namen der Mitglieder möchte ich an dieser Stelle erwähnen, da sie eine wertvolle Aufgabe für die Zukunft des Sportclubs in Angriff genommen hatten. Es waren dies Hans Berger, Franz Gschwandtner, Roland Hafer, Annette Jordi, Heini Kehrwand, Beatrice Mahrer, Edith Off und Fritz Ruh. Der Hauptzweck der Arbeitsgruppe diente zwei Punkten: Erstens die inneren Strukturen neu ordnen, Administration und Technik klar abgrenzen und die Verantwortlichkeit definieren. Zweitens das Verhältnis zu den Verbänden des STV (Schweizerischer Turnverband), denen die Jugendriegen seit der Gründung angehören, zu überdenken und einen allfälligen Gesamtbeitritt vorzubereiten. Der Grund für die Revision der Statuten lag in erster Linie in den in den letzten Jahren immer grösser werdenden Mitgliederzahlen des SCS. In den Anfängen des Vereins war die Struktur einfacher, da die Personen im Vorstand und die Riegenleiterinnen quasi identisch waren, d.h. die Bestimmenden und die Ausführenden waren dieselben. Durch den Wachstum und das geringere Engagement der Vereinsmitglieder bedingt, standen nun gewissermassen drei Möglichkeiten offen: 1. Der Sportclub bleibt ein kleiner Club, 2. Es werden mehrere kleine unabhängige Clubs gebildet 3. Ein Verein mit angepasster Struktur, was bedeutet, dass im Idealfall ein möglichst unabhängiger Unterbau gebildet wird, mit zentralen Funktionen und gemeinsamer Zielsetzung. Variante eins war nicht realistisch, da es zu einer Aufhebung des Vereins geführt hätte. Punkt Zwei hätte wahrscheinlich mehr Probleme aufgeworfen als gelöst, da die vielen neuen Funktionen neue Mitarbeiter erforderlich gemacht hätten. Die dritte Variante war sicher die Beste. Gemeinsam
mit der Statutenrevision sollte eben diese Absicht verfolgt werden und eine gemeinsame Zielsetzung des Vereines definiert werden. Die Revision der Statuten und der Verbandsbeitritt wurde von der Versammlung mit einem grossen Mehr (47:1) angenommen. Die neuen Statuten traten ab 1. Januar 1987 in Kraft. Das erste Mal in der Vereinsgeschichte konnte an einem offiziellen Anlass des Mittelländischen Frauenturnverbandes teilgenommen werden, da mit der ausserordentlichen Hauptversammlung dem Verbandsbeitritt zugestimmt worden war. So nahmen am 16. November 1986 die Damen am Volleyball-Spieltag des MFTV teil. Ebenfalls das erste Mal nahmen Fritz Ruh und Walter Burri als Vertreter des SCS an der Delegiertenversammlung des MTV und MFTV teil.
1987 - 1989
Am Auffahrtstag 1987 nahm der SCS zum ersten Mal offiziell an der vom MTV organisierten traditionellen Turnfahrt teil. Man trifft sich an einem schönen Platz, hält einen Feldgottesdienst ab und verbringt den Rest des Tages mit Bräteln, Spielen und Schwatzen. Die meisten Vereine suchen sich ein Plätzchen, wo sie sich zurückziehen können, und verbringen den Tag dann doch zusammen mit den Vereinskameraden und ihren ganzen Familien. So hatte sich auch der Sportclub in diese schöne Tradition eingereiht. Durch Unihockey und Volleyball waren weitere Sparten des Sportclubs entstanden Dies hatte aber auch den Nachteil, dass sich eher Vereine im Verein gebildet hatten, die nicht so sehr an den Clubanlässen interessiert waren. Der Vorteil war und ist aber, dass Mitglieder angesprochen werden, die vorher "abgewandert" sind und sich das entsprechende Angebot in der näheren Umgebung in einem spezialisierten Verein suchten.
Zum 7. Mal hintereinander fand das Jugendskirennen am Bubenberg nicht mehr statt. Ansonsten konnten alle Anlässe wie in den vergangenen Jahren durchgeführt werden. Insgesamt gesehen waren diese Jahre eher ruhig; das Vereinsleben nahm seinen gewohnten Lauf.
1990 - 1994
Für die ganz Kleinen wurde in Zusammenarbeit mit dem Elternklub ab 1989 das Mutter-Kind-Turnen im Programm aufgenommen. Im Laufe der Zeit wurde die Bezeichnung dieses Angebots angepasst zu MUKI-VAKI-Turnen. Ebenso wurde ein spezielles Kinderturnen durchgeführt. Nach Streitereien zwischen SCS und dem Elternklub hat sich der Sportclub aus der Organisation wieder zurückgezogen. Da die Jugendriegen immer wieder unter "Mitgliederschwund" leiden, wurde das Jugendschlussturnen auch für Nicht-Sportclubmitglieder zugänglich gemacht. So wurde 1990 der zweite Jugendsporttag für die Schlierner Jugend
durchgeführt. Doch der Erfolg bei dieser Form Mitgliederwerbung blieb leider aus. Im Herbst 1991 wurde wieder ein neues Angebot ausprobiert; Minivolleyball. Den kleinen Teilnehmerinnen machte es Spass, diesen Sport auszuprobieren. Leider musste diese Riege 1994 eingestellt werden, da keine Nachfolge für die Leiterinnen gefunden werden konnte. 1993 nahmen die Jugendriegeler das erste Mal an einem Schweizerischen Frauenlauf teil. Dies ist ein 5 km langer
Lauf, an dem in diesem Jahr über 5000 Frauen teilgenommen haben, 7 davon waren Sportclubmitglieder. Auch neben dem Turnbetrieb lief in den Jugendriegen einiges. Alle Jahre wurde ein Skitag organisiert, der Brätliabend wurde ebenso Tradition wie die Schülerlnnen-Disco. Auch im Angebot für die Erwachsenenriegen hatte sich einiges geändert. Für die Damen wurde Gymnastik und Jazztanz als Erweiterung der bisherigen Aktivitäten und als Fitnessprogramm eingeführt. Die Sparte Sport für Alle, sowie das Volleyball Mixed wurden Angebote, an denen Frauen und Männer gemeinsam teilnehmen konnten. Dies ist für einen Verein, der sich zum Wohl der Gesamtbevölkerung einsetzen möchte, sehr wichtig. Die Saison 1989/1990 war für die Volleyballriege ein wichtiges und prägendes Jahr. Damals wurde nämlich das erste Mal eine Damenmannschaft in der 5 Liga des regionalen Volleyballverbands angemeldet. Die Teilnahme an der Volleyball MTV-Meisterschaft lief parallel dazu. Es waren nun manchmal gegen 40 Trainingswillige in der Turnhalle anzutreffen. Zeitweise war die Damenmannschaft bis zur 3. Liga aufgestiegen, die Herren hatten zwei Mannschaften gebildet, wobei die eine Mannschaft durch Frauen unterstützt werden musste. Für den SCS kein Problem, für den MTV hingegen schon. Aber in dieser Beziehung ist dem SCS eine Pionierleistung gelungen. An einer HV des MTV stellte der SCS Antrag in den Meisterschaftsspielen auch Damen in die Herren-Mannschaften integrieren zu dürfen. Diesem Antrag wurde stattgegeben. Die Herrenmannschaft im Unihockey hatte zwischen 1990 und 1995 das Pech fünf Mal hintereinander dem 2. Schlussrang in der 2. Liga anzutreffen. Sie verpassten somit den Aufstieg immer nur ganz knapp. Die verschiedenen Männer- und Damenriegen hatten volles Programm: Die herausragendste Leistung am Jubiläumsturnfest Worb 1992 war der ausgezeichnete dritte Rang von Georges Brantschen. Das Kantonale Turnfest in Langenthal 1993 war ebenfalls ein eindrückliches Erlebnis für die Teilnehmenden. Die Männer hatten ihren Einsatz in verschiedenen Kategorien wie z.B. Stafette, Dreifachsprung, Steinwerfen und 2000 m. Die Damen nahmen am Fachtest Allround teil, was "Laufen mit Wurf ins Fangnetz, Indiaca und Zielwurf über die Schnur" beinhaltete. Selbst die Volleyballer bestritten ein Turnier. Der Abend war dann ein Riesenfest. Ungefähr 4000 Turnerinnen unter einem Festzeitdach. Musik, Bewegung, Singen und Lachen; alles in allem eine Bombenstimmung. Auch 1994 nahm der SCS am Mittelländischen Turnfest in Ostermundigen teil. Neben den turnerischen Anlässen fanden im Sportclub auch immer wieder der gesellige und der gesellschaftliche Teil ihren Platz. Das Skiwochenende auf der Mägisalp war immer wieder ein beliebter und gut besuchter Anlass. Auch wenn einmal nicht so schönes Wetter war, hat man sich in der Skihütte bei einem Jass oder so, immer glänzend
unterhalten. Jede Riege organisierte auch immer wieder Ausflüge in die unterschiedlichsten Gebiete der Schweiz, oder auch Deutschland, wie z.B. der Männerriegenausflug von 1990 ins Schwarzwaldgebiet, wo einmal auch Frauen mitgehen durften. Gemäss Legende äusserte sich ein Herrenbummler prompt: "das isch eini vo de schönschte Sportclubwanderige gsi, nid z'letscht ou wäg de Froue". An einem Chränzli im Jahr 1992 kam sogar die Idee auf, das Angebot des SCS wieder einmal zu ergänzen. Nach dem Essen wurde bis in die frühen Morgenstunden zu Handorgelklängen gesungen und so entstand die Idee eines "Sportclubchörli". Es blieb es bei der Idee. Eine der gesellschaftlichen Tätigkeiten war auch die Mithilfe am Schliernmärit. Anfänglich engagierte sich der SCS mit einem Informationsstand, an dem auf die verschiedenen Riegen aufmerksam gemacht wurde. Zwei Jahre lang war dann ein "Märitstand kunterbunt" mit selbst gemachten Bastelarbeiten angesagt. Später hat der SCS die "Cüplibar" betreut.
1995
Das Jahr 1995 wurde ein Jahr des Festes und der Veränderungen. In der Vereinsspitze, sowie in der Leitung der TK und JUKO erfolgte ein personeller Wechsel.
1996 - 2010 muss noch ergänzt werden

4. Würdenträger des Vereins Top
Liste mit Namen, Status und Jahr zu ergänzen

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